Die MAGNA CHARTA RUHR.2010

Im Europäischen Kulturhauptstadtjahr 2010 präsentierte sich das Ruhrgebiet als Modellregion für Europa. Ein bedeutender Anlass, den die Kommunen des Ruhrgebiets für einen bedeutenden Schritt nutzten: Mit der Unterschrift unter die MAGNA CHARTA RUHR.2010 verpflichteten sich alle 53 Kommunen und die vier Kreise, künftig auf Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit in ihrer Beschaffung zu verzichten. Die Städte und Gemeinden des Ruhrgebiets mit ihren über 5 Millionen Einwohner*innen setzten damit ein wichtiges Zeichen für die globale Verantwortung von Kommunen in Europa.

Nach diesem Erfolg machten sich die Kommunen der Metropole Ruhr gemeinsam auf den Weg, dem Thema „Fairness“ einen neuen Fokus zu geben. Das große Ziel: Alle Kommunen des Ruhrgebiets sollen Fairtrade-Town werden und das Ruhrgebiet als „Faire Metropole Ruhr“ komplett machen.

Fairtrade-Towns und die SDGs

Außerdem leisten die Städte und Gemeinden der Fairen Metropole Ruhr einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung der Sustainable Development Goals - SDGs. Mit diesen von den Vereinten Nationen 2015 beschlossenen Entwicklungszielen sind Kommunen weltweit aufgefordert, ihre soziale Verantwortung wahrzunehmen. Insbesondere mit dem konkreten SDG 12 „Verantwortungsvoller Konsum“ rücken Fairer Handel und nachhaltiger Konsum noch stärker in den Fokus.

Weitere Informationen zu den SDGs finden Sie hier:

MAGNA CHARTA RUHR.2010