Der Pott bleibt fair

Das Ruhrgebiet darf sich für weitere zwei Jahre mit dem Titel „Faire Metropole“ schmücken.

Der Pott bleibt fair

Die „Faire Metropole Ruhr“ hat den Titel erneuert

Herne, 20.11.2019: Das Ruhrgebiet darf sich für weitere zwei Jahre mit dem Titel „Faire Metropole“ schmücken. 2013 erhielt der Pott als erste Großregion weltweit den Titel „Faire Metropole“. Die Auszeichnung geht zurück auf das Engagement des Netzwerks Faire Metropole Ruhr. Im Ruhrgebiet sind insgesamt 38 Kommunen und der Kreis Wesel bereits mit dem Titel Fairtrade-Town ausgezeichnet.  Darunter sind Großstädte wie Dortmund, Essen, Duisburg aber auch Hattingen, Sprockhövel und Xanten.

Die Sprecher*innen des Netzwerkes, Vera Dwors und Markus Heißler freuen sich über die Erneuerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des Fairen Handels im Ruhrgebiet. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Wir haben schon viel erreicht und wir sind sicher, dass wir auch die verbleibenden Städte noch überzeugen können, mitzumachen.“

Magna Charta Ruhr.2010 gab den Startschuss

Mit der Unterschrift unter die Magna Charta Ruhr.2010, die anlässlich des Europäischen Kulturhauptstadtjahres 2010 initiiert wurde, verpflichteten sich alle 53 Kommunen und die vier Kreise des Ruhrgebiets, künftig auf Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit in ihrer Beschaffung zu verzichten. Seitdem heißt das Ziel: Alle Kommunen und Kreise des Ruhrgebiets sollen Fairtrade-Town werden.

Fairer Kaffee, faire Mode, faire Events

Zu den Projekten des Netzwerks Faire Metropole Ruhr gehört die Kampagne „Der Pott kocht fair“, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiern konnte. Über 30 Städte des Ruhrgebiets haben einen fair gehandelten und biologisch angebauten Städtekaffee. Aus diesem Anlass war der Präsident der Pottkaffee produzierenden Kooperative Red Ecolsierra aus Kolumbien zu Gast im Ruhrgebiet.  2019 war auch der Launch des ersten nachhaltigen Moderatgebers für das Ruhrgebiet. Unter dem Titel „BUY GOOD STUFF“ weist er den Weg zu nachhaltiger Mode.  Mittlerweile ist die erste Auflage mit 10 000 Exemplaren fast vergriffen. Das Netzwerk setzt sich auch für faire und nachhaltige Großveranstaltungen im Ruhrgebiet ein und hat z.B. die Ruhrfestspiele in Recklinghausen beraten sowie einen „Leitfaden für faire Veranstaltungen“ veröffentlicht.

Bild: B. Steinacker

 

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