Beitrag vom 13. Januar 2026

Das Ruhrgebiet bleibt „Faire Metropolregion“

Das Ruhrgebiet bleibt fair! Der Titel „Faire Metropolregion Ruhr“ wurde von Fairtrade Deutschland für weitere zwei Jahre verlängert. Damit wird das langjährige Engagement von Kommunen, Zivilgesellschaft und Politik für Fairen Handel und faire Beschaffung erneut gewürdigt.

 

Daniel Djan / Stadt Herne

Bei einem gemeinsamen Gesprächstermin nahmen Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister von Herne und Vorsitzender der Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr (Ruhrparlament), Markus Heißler, Dirk Heitlindemann, Tamara Kaschek (Faire Metropole Ruhr) sowie Dana Kiehl, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik (KEpol), die erneute Auszeichnung zum Anlass, die Bedeutung des Fairen Handels für das Ruhrgebiet zu betonen.

„Die Verlängerung des Titels zeigt, dass das Ruhrgebiet seinen Weg konsequent weitergeht“, sagte Dr. Frank Dudda. „Fairer Handel und nachhaltige Beschaffung sind zentrale Bausteine einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung und finden im Ruhrparlament breite Unterstützung.“

Auch aus Sicht des Netzwerks ist die Bestätigung ein wichtiges Signal. „Die Auszeichnung ist Anerkennung und zugleich Auftrag“, erklärte Dana Kiehl. „Sie bestätigt die gemeinsame Arbeit der Städte, Kreise und zivilgesellschaftlichen Akteure – und sie motiviert, das Thema Fairness weiter strukturell in der Region zu verankern.“

Mit der erneuten Titelvergabe wird die enge Verbindung zwischen der Fairen Metropole Ruhr und dem Regionalverband Ruhr unterstrichen. Das Ruhrparlament hatte bereits Beschlüsse zur stärkeren Berücksichtigung nachhaltiger und fairer Kriterien in der Beschaffung gefasst und sieht in der Fairen Metropole Ruhr einen wichtigen Partner für Austausch, Orientierung und Praxisbeispiele.

Begleitend zur Titelverlängerung stellt die Faire Metropole Ruhr ihre aktuelle Broschüre „Wie wollen wir morgen leben?“ vor. Sie ist im Rahmen der Kooperation mit der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet entstanden und zeigt am Beispiel dieses gemeinsamen Großprojekts, wie Fairer Handel und nachhaltige Beschaffung bei regionalen Vorhaben konkret verankert werden können.

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