Just Transition in Südafrika? – Zwischen Kohleausstieg, sozialen Herausforderungen und internationaler Verantwortung

Datum
25.03.2026
Uhrzeit
18:30 - 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Digital

Terminbeschreibung

Südafrika steht an einem energiepolitischen Wendepunkt. Das Land zählt weltweit zu den größten Emittenten von CO₂ aus Kohleverstromung, gleichzeitig leidet es unter massiven Stromausfällen, sozialer Ungleichheit und Arbeitslosigkeit. Der notwendige Umbau des Energiesystems hin zu erneuerbaren Energien ist daher nicht nur eine klimapolitische, sondern vor allem eine soziale und entwicklungspolitische Aufgabe. Eine auch durch Deutschland unterstützte Just Energy Transition Partnership (JETP) soll einen gerechten Strukturwandel fördern.
• Wo steht Südafrika auf dem Weg des Aufbaus eines nachhaltigeren Energiesystems?
• Welche Hürden bremsen den Transformationsprozess?
• Welcher Kurs ist notwendig, um eine gerechte Energiewende zu ermöglichen – insbesondere mit Blick auf Beschäftigte, betroffene Regionen und Energiearmut?
• Wie kann internationale Zusammenarbeit – auch auf zivilgesellschaftlicher Ebene – eine gerechte Energiewende unterstützen?

Mit einem Vortrag von Dr. Grace Mbungu, Expertin und Beraterin für Energiepolitik und nachhaltige Entwicklung, und einem gemeinsamen Gespräch mit MdB Jürgen Coße, SPD.
Moderation: Eva-Maria Reinwald und Vera Dwors

Der Vortrag von Grace Mbungu findet in englischer Sprache statt – mit der Möglichkeit deutscher Untertitelung. Fragen können auf Deutsch gestellt werden.
Eingeladen sind alle, die sich für Südafrika, die globale Energiewende und Klimagerechtigkeit interessieren.

Anmeldung: https://tinyurl.com/EnergiewendeSA

Eine Veranstaltung von oikos-Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen, Südafrika Forum NRW und dem Deutsch-Südafrikanischen Forum (DeSaFor) e.V.

Save the Date: Ein zweites, geplantes Webinar am 27.05.2026 (18 Uhr) mit Siphesihle Mvundla (groundwork) wird sich spezieller den Chancen und Herausforderungen von Grünem Wasserstoff in Südafrika widmen.

Gefördert aus Mitteln des kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst.

Eingetragen am 20. Februar 2026