Beitrag vom 15. April 2026

Der Kinder- und Jugendtreff Bövinghausen wurde als „Faires Jugendhaus“ ausgezeichnet

Seit Freitag (10. April) ist der Kinder- und Jugendtreff Bövinghausen offiziell „Faires Jugendhaus“. Damit erhält die Einrichtung einebesondere Anerkennung für ihr Engagement für globale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung und fairen Handel. Der Kinder- und Jugentreff Bövinghausen ist nun das vierte Faire Jungendhaus in Dortmund.

 

Foto: Stadt Dortmund

Die Auszeichnung würdigt die kontinuierliche pädagogische Arbeit des Jugendtreffs, der Themen wie Fairtrade, Nachhaltigkeit und verantwortungsvollen Konsum aktiv inden Alltag junger Menschen integriert. Durch vielfältige Projekte, Aktionen und Bildungsangebote werden Kinder und Jugendliche für globale Zusammenhängesensibilisiert und zu einem bewussten Handeln im Sinne einer gerechten Weltermutigt.

Um zum fairen Jugendhaus zertifiziert zu werden, müssen Kinder und Mitarbeitende mehrere Aktionen zum Thema Fairtrade organisieren. In Bövinghausen wurde unteranderem Müll gesammelt. Veranstaltet hat der Jugendtreff auch ein faires Fußball-Turnier mit fair gefertigten Fußbällen.

Schokolade gibt es im Jugendtreff beispielsweise nur noch fairtrade. Stefanie Hellweg, Referentin beim Jugendamt für den Stadtbezirk Lütgendortmund: „Wirhaben uns mit der Produktion von Schokolade auseinandergesetzt und wollen nur noch Produkte, bei denen weder Natur noch Menschen ausgenutzt werden.“Ansonsten gibt es im KJT Bövinghausen auch Fairtrade-Säfte und -Obst.

„Die Auszeichnung als ‚Faires Jugendhaus‘ ist für uns eine große Wertschätzung unserer Arbeit und zugleich Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequentweiterzugehen“, sagt Stefanie Hellweg und spricht dabei für das ganze Team des Kinder- und Jugendtreffs Bövinghausen: „Unser Ziel ist es, jungen Menschen Perspektiven aufzuzeigen und sie zu befähigen, Verantwortung für sich, ihre Mitmenschen und die Welt zu übernehmen.“

Die Kampagne „Faires Jugendhaus“ zeichnet Einrichtungen aus, die sich aktiv für faire Produktionsbedingungen, nachhaltige Lebensweisen und globale Solidarität einsetzen.

 

Hinweis zum Beitragsbild: Es freuen sich über die Auszeichnung (v.l.): Paulina Knust (Faire Metropole Ruhr e.V.), Besucherin Amona Alshamat, Irina Kremer (Einrichtungsleitung des KJT Bövinghausen), Tamara Kaschek (Faire Metropole Ruhr e.V.), Besucher Mohamed Alshamat, Stefanie Hellweg (Fachreferentin Kinder-und Jugendförderung)

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